Tipps-Handycodes:


 

Tipps Handycodes innerhalb Deutschlands


Rechnerisch gibt es in Deutschland mehr aktive Handy-Verträge als überhaupt Einwohner und so sollte man meinen, jeder der in Deutschland wohnt besitzt und benutzt auch ein Handy. Natürlich stimmt diese Aussage nicht ganz, denn ganz sicher werden die meisten älteren Menschen in den Pflegeheimen kein Handy haben und auch die kleinen Babys werden noch nicht wissen, was sie mit kleinen elektronischen Kästchen anfangen können. Die Rechnung ergibt sich dadurch, dass viele Menschen heute zwei oder mehr Mobilfunk-Verträge nutzen; man denke nur an Prepaid-Verträgen, Handy-Flatrates oder auch Pauschaltarife für den mobilen Internet-Zugang.

In Hinblick auf die Datensicherheit werden jedem Mobilfunkgerät bestimmte Zugangspasswörter beigelegt, die der jeweilige Eigentümer des Handys sorgsam hüten sollte. Neben den so genannten Sicherheits-Codes gibt es auch Geräte-Codes, die sich wie folgt beschreiben lassen:

1.) PIN-Code
Der so genannte PIN-Code hat eigentlich die gleiche Funktion wie die PIN-Nummer einer EC-Karte. Wenn Sie diese Nummer kennen, dann können Sie mit dem Handy schalten und walten wie Sie möchten, er ist quasi der Schlüssel zum Betrieb Ihres Handys. Den PIN-Code finden Sie in der Beschreibung Ihres Handys und wird zunächst vom Handy-Hersteller vorgegeben. Sie können Ihren PIN-Code allerdings zu jederzeit verändern. Wichtig ist nur, dass Sie sich den neuen Code an einer sicheren Stelle notiert haben. Auf keinen Fall sollten Sie den PIN-Code am Handy notieren oder in der Handtasche aufbewahren.


2.) PUK-Code oder auch SUPER-PIN
Auf Ihren so genannten PUK-Code sollten Sie besonders achten, auch dieser Code liegt der Originalbeschreibung des Handys bei. Der PUK-Code ist so zu sagen die Super-Pin für den Fall, dass Sie unglücklicherweise Ihren Pin-Code drei Mal nacheinander falsch eingegeben haben. Für diesen Fall wird nämlich Ihre SIM-Karte gesperrt und nur durch den PUN-Code können Sie Ihre SIM-Karte wieder frei schalten. Für den Fall, dass Sie 10 Mal Ihren PUK-Code falsch eingegeben haben, hilft nur noch der Kontakt zu Ihrem Mobilfunk-Provider. In diesem Fall könnte nur der Provider Ihre SIM-Karte wieder frei schalten.

3.) PIN 2 Code
Mit der PIN2, die ebenfalls der Originalbeschreibung des Handys beiliegt, können Sie bestimmte Dienste in Ihrem Handy aktivieren, beispielsweise wenn Sie ein festes Rufnummernverzeichnis einrichten möchten. Auch hier gilt, haben Sie diesen Code 3 Mal falsch eingegeben, hilft nur noch der PUK-Code, dann allerdings der PUK 2. Auch der PIN-Code 2 kann nur beliebig verändert werden, allerdings nur in den Netzen D1 (T-Mobile), D2 (Vodafone) und E1 (E-Plus).

4.) PUK 2
Bei dem PUK 2 Code verhält es sich ähnlich wie mit dem PIN-Code 1 und dem PUK-Code 1. Mit dem PUK 2 Code entsperren Sie Ihr Handy für den Fall, dass Sie Ihren PIN Code 2 versehentlich 3 Mal falsch eingegeben haben. PUK 2 lässt sich allerdings von der Nummer her nicht verändern.


5.) Geräte-Code
Den Geräte-Code benötigen Sie, wenn Sie das eigentliche Handy möglicherweise für andere SIM-Karten entsperren möchten. Oft werden von den Mobilfunk-Anbietern günstige Handys in Kombination mit Mobilfunk-Verträgen ausgegeben (wie beispielsweise Prepaid-Handys mit einer Prepaid-Karte, die dann auch nur mit dieser Prepaid-Karte genutzt werden kann. Möchten Sie ein derartiges Handy dann für andere SIM-Karten frei schalten, ist der Geräte-Code erforderlich. Diesen Code kennt man auch unter der Bezeichnung "IMEI" also International Mobile Equipment Identify. Es ist die Seriennummer des Handys mit dem das Handy eindeutig identifiziert werden kann. Diese IMEI-Nummer wird auch automatisch in das Mobilfunk-Netz mit übertragen, sobald der Benutzer ein Mobilfunk-Gespräch führt. Über diese Nummer kann das Handy während des Betriebs auch geortet werden. Sie finden diese Nummer zumeist auf der Originalverpackung und immer auf dem Typenschild der zumeist unterhalt des Handy-Akku-Schachtes angebracht ist. Möchten Sie wissen, wie Ihre Geräte-Nummer lautet, dann geben Sie einmal die Zeichen *#06# in Ihrem Handy ein. Dann müsste die Nummer sich im Display zeigen. Der Geräte-Code ist nicht zu verwechseln mit den Kurzbefehlen um die Menüsteuerung direkt anzuwählen.


6.) SIM-LOCK-Code
Wie bereits unter Nr. 5 (Geräte-Code) angedeutet, vermarkten die Mobilfunk-Anbieter auch gerne günstige Handys in Verbindung mit einem Mobilfunk-Vertrag oder zu mindestens mit einer Mobilfunk-Prepaid-Karte. Der Kunde erhält ein neues und noch modernes Handy zum symbolischen Preis von vielleicht 20,00 Euro und dazu eine Mobilfunk-Prepaid-Karte, für die dann noch nicht einmal eine einmalige Freischaltgebühr verlangt wird. Der Kunde erhält scheinbar ein Handy quasi umsonst, dazu eine Gratis-SIM-Karte und kann sofort los telefonieren. Der Haken an dieser Geschichte ist, der Kunde kann das Handy lediglich in Kombination mit der ausgegebenen SIM-Karte benutzen und die Minutenpreise für Telefonate sind zumeist höher als vergleichbare Tarife, ohne Handy-Subvention. Letztlich werden die ausgegebenen Handys über die monatlich zu zahlenden Mobilfunkkosten finanziert.

Möchte der Kunde mit einem derartigen Handy auch andere SIM-Karten nutzen, so muss er die SIM-LOCK-Sperre auf dem Handy deaktivieren und dies geschieht mit dem so genannten SIM-LOCK-Code. Diesen Code erhält man vom Mobilfunk-Anbieter nach Ablauf von zwei Jahren auf Anfrage gratis übermittelt. Möchte der Handy-Besitzer sein Handy früher als 24 Monate mit einer anderen SIM-Karte nutzen, so verlangen die Mobilfunk-Anbieter in der Regel eine Freischaltgebühr in Höhe von etwa 100,00 Euro.

7.) Netz-Code
Mit dem Netz-Code können Sie bestimmte Netze für Ihr Handy sperren. Dies macht beispielsweise Sinn, wenn Sie sich gegen ungewollte Kostenfallen für beispielsweise Auslandstelefonate schützen wollen. Die kann unter anderem dann der Fall sein, dass Sie so unglücklich an einer Grenze zu einem anderen Land wohnen, dass sich Ihr Handy permanent über das ausländische Mobilfunknetz einwählt. Diesen Code kann beim beim Mobilfunk-Netzbetreiber erfragen. In der Regel muss dieser Code gesondert beantragt werden und wird nicht unbedingt gratis ausgegeben. Zumeist erhalten Sie diesen Code gegen einen geringen Aufpreis in Ihrem Mobilfunk-Vertrag.

8.) Mailbox Kennwort
Mit dem Mailbox Kennwort können Sie sich von einem anderen Handy aus, in die Mailbox Ihres Handys einloggen, um die dort eingegangenen Nachrichten abzuhören. Dieses Kennwort erhalten Sie auf Anfrage von Ihrem Mobilfunk-Anbieter.





     
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